Zwischen den Tagen: Januar 2026

Diese Einträge sind mittendrin entstanden.
Ohne Rückblick. Ohne Glättung.

Sie sind Notizen aus einem Hier und Jetzt,
das nicht geradlinig verläuft.

Ich teile sie so, wie sie waren.


16.01.
Heute ist ein Putzteam gekommen und hat das ganze Haus sauber gemacht. Das fühlt sich an, als wäre eine ganz große Last von meinen Schultern genommen worden, und ich habe das Gefühl, mich nun mehr auf andere Dinge fokussieren zu können. Wie z. B. Meal Prep und meinen Blog – oder auch einfach mal was für mich zu tun: also gar nix. 🙂
Ich bin heute zwar immer noch sehr angeschlagen und hatte eine super schlechte Nacht, und dennoch ist heute ein guter Tag!

21.01.
Heute konnte ich wieder selbstständig laufen und stehen, was die zwei Tage zuvor sehr schwierig war. Heute tut mir aber auch mein rechter Arm wieder weh, und eine Migräne hat sich angekündigt. Den Infekt scheine ich jedoch langsam hinter mir zu lassen. Das hat dann jetzt aber auch eine gute Woche gedauert.

23.01.
Heute bin ich das erste Mal mit dem Gehstock aus dem Haus. Ich habe mich verwundbar gefühlt, gleichzeitig hat er mir aber auch Sicherheit beim Laufen gegeben.
In meinem Körper wütet ein Sturm, der nicht zur Ruhe kommt. Schlaf hilft nicht. Zusätzliche Schmerzmittel machen es nur ein wenig dumpfer.
Alles verläuft genauso wie in der Phase, als ich noch keine Diagnose und noch keine Medikamente hatte. Die Intensität des Schubs macht mir große Sorgen.

25.01.
Es geht mir heute wieder deutlich besser, und der Sturm in meinem Körper ist verstummt. Das ist eine unendliche Erleichterung, da die Schmerzen der letzten Tage nur schwer zu ertragen waren. Ich achte auch weiterhin darauf, es langsam angehen zu lassen. Mein Rücken schmerzt immer noch. Aber das sind Schmerzen, mit denen ich mittlerweile gut umgehen kann. Ich bin sehr dankbar, dass es mir wieder besser geht.

26.01.
Mir geht es so viel besser als letzte Woche. Und gleichzeitig spüre ich eine unendliche Müdigkeit. Mein Körper ist schwach. Er schmerzt an viel mehr Stellen. Mit den Körperschmerzen kann ich besser umgehen als mit den Kopfschmerzen. Diese Woche steht im Zeichen der Langsamkeit und Schonung. Denn ich möchte nicht so schnell wieder so eine Schubphase erleben.

28.01.
Meine Therapeutin hat mir heute tolle Impulse gegeben, mit denen ich in den nächsten zwei Wochen, bis zur nächsten Sitzung, arbeiten werde. Die Therapie hat mir gezeigt, dass ich in den letzten Monaten und Jahren schon einiges gelernt habe und viel richtig mache. Sie zeigt mir aber auch, dass wir dennoch immer wieder neue Impulse bekommen können, die Wachstum ermöglichen. Und das finde ich toll.

30.01.
Schwere Schübe ziehen bei mir manchmal eine Entzündung des Rippenbogens mit sich. Diesmal ist es auch so. Tiefes Atmen ist mit recht großen Schmerzen verbunden, ebenso manche Bewegungen. Aber damit kann ich viel besser umgehen als mit zwei Tagen Migräne am Stück. Also bekomme ich das auch noch rum!


Wenn du gerade etwas Handfestes brauchst, das den Tag ein bisschen bewohnbarer macht: Hier findest du kleine Werkzeuge und sanfte Orientierung.


Wenn du magst, begleite ich dich auch zwischen den Texten.

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ÜBER MICH

Hi, ich bin Nina –
Mama von zwei Jungs, mit einem Körper, der seine ganz eigenen Regeln hat,
und deine Begleiterin bei Die sanfte Rebellion.

Ich stehe selbst noch mitten im Prozess – auf meinem Weg zurück zu mir, zu mehr Echtheit, innerer Ruhe und einem Leben, was sich wieder stimmig anfühlt.
Dieser Blog ist mein Raum, um zu teilen, zu lernen und zu wachsen. Ein kleines Stück Rebellion gegen das reine Funktionieren, gegen das permanente „Müssen“ – und für ein Leben, das sich wieder echt anfühlen darf.

Hier findest du ehrliche Reflexionen, sanfte Inspiration und kleine, alltagstaugliche Schritte, die dich dabei begleiten, wieder bei dir selbst anzukommen. Ohne Perfektion – aber mit ganz viel Herz.

Vielleicht bist du hier, weil du dich nach einem Ort sehnst, an dem du nicht zuerst erklären musst, warum du müde bist.
Ein Ort, an dem du nicht „besser werden musst“, um willkommen zu sein.

Die sanfte Rebellion ist für mich kein lautes Dagegen, eher ein Zurück:
zurück in den Körper, zurück in ein Leben, das sich für dich wahr anfühlt.
Und es ist ein Mit:
mit dir – und allem, was dazu gehört -auf einer Reise zurück zu dir selbst.

Ich schreibe neben dir.
Ohne schnelle Lösungen, ohne Druck. Eher wie eine leise Umarmung: da, wenn du sie brauchst.

Du darfst mitnehmen, was dich stärkt und den Rest hier lassen. Alles kann, nichts muss.

Wenn du wissen möchtest, warum ich diesen Blog ins Leben gerufen habe, schau dich gern hier um.
Und wenn du Gedanken teilen, Fragen stellen oder einfach Hallo sagen möchtest: Ich freue mich sehr über jede Nachricht und jeden Kontakt.


RÄUME

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Jeder von ihnen öffnet einen eigenen Blick auf Themen wie Beziehung, Selbstverbundenheit, Orientierung und leise Veränderung.


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