Zwischen den Tagen: Februar 2026

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Diese Einträge sind mittendrin entstanden.
Ohne Rückblick. Ohne Glättung.

Sie sind Notizen aus einem Hier und Jetzt,
das nicht geradlinig verläuft.

Ich teile sie so, wie sie waren.


09.02.
Jetzt sind schon wieder einige Tage ohne Eintrag vergangen, und bald ist schon wieder die Hälfte des Februars vorbei. Morgen habe ich kurzfristig einen Termin bei meinem Rheumatologen bekommen, weil es mir in letzter Zeit immer wieder schlecht geht und auch die migräneartigen Kopfschmerzen sich häufen. Dazu kommt immer öfter ein Eisengeschmack im Mund. Vielleicht gibt es ja noch den einen oder anderen Therapieansatz, den wir bisher noch nicht ausprobiert haben.

11.02.
So platt war ich schon länger nicht mehr.
Nachts schlafe ich kaum, weil mein Kleiner krank ist und zu Hause bleibt. Tagsüber jongliere ich Arbeit, Krankenpflege und Beschäftigung für den kleinen Mann. Mein Nervensystem ist gefühlt im absoluten Overdrive, und das, was ich jetzt eigentlich bräuchte — nämlich Ruhe — ist gerade zeitlich nicht drin. Hoffentlich endet das nicht im nächsten schweren Schub.

16.02.
Aktuell bin ich wieder im Wartemodus. Warten auf die neuen Medikamente.
Und hoffen. Die Hoffnung, dass diese Medikamente bei den Schmerzen helfen und meinen Alltag wieder ein wenig planbarer machen.

22.02.
Ich kämpfe seit fast zehn Tagen mit einer Erkältung, die gefühlt jeden Tag schlimmer wird, und eine Besserung ist nicht in Sicht. Mein Körper ist müde. Mein Geist ist genauso müde. Vielleicht würde ein Tag „frei“ helfen. Aber bisher habe ich noch nicht das passende Formular gefunden, um diese Anfrage genehmigt zu bekommen. Irgendwie gehen die bei der Übermittlung immer verloren. 🙂

23.02.
Ich habe ein Antibiotikum bekommen, weil mein Körper es gerade nicht schafft, diesen Infekt allein zu bekämpfen. Das Antibiotikum übernimmt eine Aufgabe, die mein Körper im Moment nicht effizient leisten kann — damit er sich wieder stabilisieren darf.

Mein Immunsystem ist daueraktiviert und gleichzeitig ineffizient im Umgang mit echten Erregern. Der Körper kann den Infekt zwar in Schach halten, aber er ist nicht in der Lage, ihn vollständig zu überwinden.

Manchmal fühlt sich das wie Versagen an. Gleichzeitig höre ich auf meinen Körper.
Ich unterstütze ihn dort, wo er gerade Unterstützung braucht — damit er langfristig weniger kämpfen muss.

Ich darf mich stabilisieren, bevor ich weitermache. Auch dann, wenn ich dafür deutlich länger brauche als andere, die gerade gesund sind.

24.02.
Noch merke ich keine große Besserung. Aber ich bin zuversichtlich, dass es mir mit dem Antibiotikum bald besser gehen wird.


Wenn du magst, begleite ich dich auch zwischen den Texten.

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● ÜBER MICH

Hi, ich bin Nina.

Mama von zwei Jungs, mit einem Körper, der seine ganz eigenen Regeln hat, und vielen Fragen an das Leben.

Auf Die sanfte Rebellion schreibe ich über das, was mich beschäftigt: chronische Krankheit, Beziehungen, Grenzen, Veränderungen und die kleinen Dinge, die das Leben heller machen.

Manchmal persönlich, manchmal nachdenklich, manchmal ganz praktisch. Nicht, weil ich auf alles eine Antwort habe, sondern weil ich selbst noch mittendrin bin.

Ich schreibe neben dir.

Alles kann, nichts muss.

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● RÄUME

Sechs Räume für unterschiedliche Gedanken, Erfahrungen und Perspektiven. Vielleicht findest du hier etwas, das dich gerade beschäftigt.